Bericht über die Buchenwald-Fahrt

Quelle: https://www.buchenwald.de/115/
Quelle: https://www.buchenwald.de/115/

Am Mittwochvormittag, den 03.04.2019 gegen 7:45 Uhr, fuhren wir mit der 10b zur Gedenkstätte Konzentrationslager Buchenwald. Die Entfernung von Frankfurt am Main nach Weimar beträgt ungefähr 280km, dies sind etwa 3,5 Std Fahrt mit dem Bus.

 

Als wir ankamen, war es ungefähr 11:30, es schien die Sonne und es war angenehm warm. Am Eingang mussten wir jedoch etwas warten, da die Filmvorstellung einer Dokumentation über das Konzentrationslager etwas später anfing. Im Film ging es allgemein über das KZ in der NS-Zeit und über die Taten der Menschen. Nach dem Film hatten wir eine Führung durch das KZ durch einen Gästeführer, ein älterer Mann, der uns viel erzählen konnte. Die erste Station nach dem Kino war die sogenannte "Blutstraße", auf der die Menschen früher mehrere Kilometer, begleitet von den Schlägen und Erniedrigungen der SS, laufen mussten, dadurch bekam die Straße auch diesen Namen. Nach der Blutstraße gingen wir zum Eingangstor des KZs. Man fand auf dem Tor die Aufschrift „Jedem das Seine". Auffällig war, dass es aus der Sicht im Lager, also aus Sicht der Gefangenen, am besten lesbar war. Den Häftlingen wurde also immer gesagt, dass sie diese Arbeit verdient haben. Ebenfalls befand sich neben dem Tor das Gefängnis. Nach dem Betreten des Konzentrationslagers betrachteten wir eine beheizte Platte, auf der alle Nationen, aus denen die verstorbenen Häftlinge kamen,  als Andenken geschrieben standen. Sie wird mit 27 Grad ständig und ununterbrochen beheizt. Anschließend gingen wir in das Krematorium, in dem die verstorbenen Menschen in einem Vorraum auf ihre Todesursache untersucht wurden, ebenfalls befanden sich dort auch die Öfen, in den die Leichen verbrannt wurden. Neben dem allem befand sich das „Ärzte-Zimmer", in dem sowjetische Kommissare angeblich medizinisch untersucht werden sollten, dort jedoch hinterlistig ermordet wurden.

 

Zum Schluss konnten wir noch die stehenden Baracken besuchen und uns das Grundstück anschauen. Dieser Ausflug hat die meisten Schüler nachdenklich gemacht und veranschaulicht, was Menschen alles anrichten können und es wichtig ist, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

Yassir (10a)